03 Dez. Jahresrückblick 2025
Jahresrückblick 2025: Ein Jahr voller Entwicklung, Teamgeist und sauberer Arbeit
2025 war ein Jahr, das uns gefordert und gleichzeitig auf eine gute Art weitergebracht hat.
Viele Kundinnen und Kunden kamen mit sehr klaren Vorstellungen zu uns: nicht nur, was Farben betrifft, sondern auch Materialien, Nachhaltigkeit und energetische Anforderungen. Gleichzeitig mussten wir stärker denn je auf Materialverfügbarkeit, Wetterfenster und abgestimmte Abläufe zwischen mehreren Gewerken achten.
Unser Ziel war es, Projekte so umzusetzen, dass sie technisch einwandfrei, gestalterisch sinnvoll und langfristig tragfähig sind. Und genau das hat dieses Jahr geprägt: mehr Beratung, mehr Verständnis für Zusammenhänge, mehr Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben und eine starke Portion echten HNdwerks.
Projekte, die wir 2025 umsetzen durften
Es gab viele schöne Aufträge, aber zwei davon fassen dieses Jahr besonders gut zusammen: eines im Aussenbereich, eines innen. Beide zeigen, wie sehr ein gutes Ergebnis davon abhängt, Prozesse sauber zu denken und auf Augenhöhe mit den Menschen zu arbeiten, für die wir diese Räume gestalten.
Fassadenrenovation in Baar
Die Fassade in Baar war insgesamt noch gut in Schuss, zeigte aber typische Gebrauchsspuren: etwas loser Putz, Algenbefall, blätternde Farbe an Metallteilen und rohe Fensterbänke, die eine Beschichtung brauchten. Auch die Dachuntersichten sollten frisch lasiert werden.
Nach einer gründlichen Reinigung mit dem Hochdruckreiniger folgten Abdeckarbeiten, Schleifarbeiten an Storenkästen und Holzflächen sowie kleine Putzflickstellen. Erst dann konnten wir die Holzoberflächen lasieren, die Fenstersimse deckend streichen und die Putz- und Betonflächen neu beschichten.
Bastian, der die Leitung übernommen hat, fasst das Projekt treffend zusammen:
«Vorarbeiten sind oft mit Staub und Dreck verbunden, daher weniger erfreulich. Aber wenn alles frisch gestrichen ist und das Gerüst fällt, macht mir das am meisten Freude.»
Genau dieser Moment, wenn die Arbeit sichtbar wird, zeigt, wie viel Herzblut unser Team in solche Projekte steckt.
Wenn du mehr über Fassaden und weitere Projekte aus diesem Jahr erfahren möchtest, lies gern hier vorbei: «Fassadenrenovation 2026: Jetzt Fassade sanieren, Energie sparen & Wert erhalten»

Rosmarin-Grün im Wohnzimmer – ein Raum gewinnt Ruhe
Innen gab es ein Projekt, das uns genauso in Erinnerung bleiben wird:
Ein Wohnzimmer, vollständig weiss, etwas karg, mit einem Fernseher, der dunkel und präsent an der weissen Wand hing.
Die Kund:innen wollten Wärme, Tiefe und vor allem einen Raum, der ruhiger wirkt. Daniela, unsere Farbberaterin, arbeitete mit ihnen verschiedene Farbtöne durch, bis klar war, dass ein Rosmarin-Grün von unserem Partner KT Color genau das schafft, was der Raum brauchte: Das tiefe Grün kaschiert den Fernseher optisch, schafft eine klare Ruhezone und fügt dem Raum eine wohltuende Tiefe hinzu, ohne dominant zu wirken. Um einen stimmigen Übergang zu schaffen, wurde die Farbe ins Treppenhaus weitergezogen, sodass der Raum optisch Halt und eine klare Verbindung zwischen den Bereichen erhält.
Danielas Fazit:
«Sie wollten einfach einen Ton, der Wärme gibt und für eine angenehme Lichtwirkung sorgt. Rosmaringrün war dafür die ideale Wahl.»
Ein gutes Beispiel dafür, dass Innenraumgestaltung längst nicht mehr bedeutet, Farben «auszusuchen», sondern Räume im Zusammenspiel mit Licht, Möblierung und Atmosphäre zu verstehen. Wenn du mehr zu der Wirkung von Farbe auf die Raumwirkung oder zu der psychologischen Wirkung von Farbe auf den Menschen lesen möchtest, klicke einfach auf die entsprechenden Stichworte.
Viele unserer Lieblingsprojekte kannst du dir übrigens immer hier anschauen.
Team & Zusammenarbeit: was uns 2025 wirklich getragen hat
2025 hat uns einmal mehr gezeigt, dass Handwerk nur so gut ist wie die Menschen, die daran arbeiten. Gerade die Zusammenarbeit im Team: erfahrene Kräfte und Lernende Seite an Seite, hat unser Jahr geprägt. Stephanie, im zweiten Lehrjahr, bringt es im Gespräch auf den Punkt:
«Wenn ich einmal nicht weiterkomme, helfen mir die Mitarbeitenden mit wertvollen Tipps.»
Und weiter:
«Jeder ist hilfsbereit, und ich finde es schön, dass man sich gegenseitig unterstützt.»
Für uns zeigt das genau das, was ein gutes Team ausmacht:
Die Mischung aus Erfahrung, Offenheit und der Bereitschaft, voneinander zu lernen – egal, wie lange man schon im Beruf steht.
Und wenn du denkst, es geht nicht mehr als Lernender, steht dir jemand wie Roli zur Seite, der schon viele Jahre bei uns arbeitet und rät:
«Am Anfang denkt man oft, dass zum Beispiel Spritztechniken sehr schwierig oder kompliziert seien. Aber es ist einfach eine Übungssache. Viel ausprobieren und üben hilft dabei, Sicherheit und Routine zu gewinnen. Man sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn etwas beim ersten Mal nicht perfekt wird. Und vor allem: Spass am Arbeiten behalten – dann kommt der Rest fast von selbst.»


Markt & Trends: was 2025 geprägt hat und 2026 wichtiger wird
Im Gespräch mit Hannes wurde deutlich, dass sich Kund:innen höhere Ansprüche stellen als früher. Er sagt:
«Früher wurden Inhaltsstoffe von Farben kaum beachtet, heute spielen sie fast bei jedem Projekt eine Rolle. Kund:innen interessieren sich zunehmend für umweltfreundliche und gesundheitlich unbedenkliche Produkte. Auch die Nachhaltigkeit der Materialien und die Energieeffizienz der Räume rücken immer mehr in den Fokus.»
Und das deckt sich mit dem, was wir auf der Baustelle erleben:
Mehr Interesse an ökologischen Produkten, mehr Fragen zu Materialherkunft, und ein deutlich stärkeres Bewusstsein für die Verbindung zwischen Dämmung, Energieeffizienz und Fassadenschutz.
Um diese Entwicklung noch breiter einzuordnen, haben wir mit Markus Hartmann, Fachberater für Bauten- und Denkmalschutz bei Bossard Farben, gesprochen. Seine Einschätzungen bestätigen vieles, was wir auf unseren Baustellen beobachten.
Er erklärt, dass energetische Anforderungen die Materialwahl zunehmend bestimmen. Hochleistungsdämmstoffe, gut abgestimmte Fassadensysteme und präzise Verarbeitung gewinnen weiter an Bedeutung. Nachhaltige Beschichtungen rücken stärker in den Fokus. Ein Trend, der durch die Diskussion um PFAS spürbar beschleunigt wurde.
«Silikatfarben, Kalksysteme oder Beschichtungen auf Naturharzbasis gewinnen weiter an Bedeutung», sagt er.
Viele wünschen sich Transparenz zu Inhaltsstoffen, weshalb Zertifikate wie Blauer Engel oder Natureplus häufiger nachgefragt werden.
Im Bereich Denkmalschutz betont er den Vorrang der historischen Substanz. Dort gilt es, Materialien so zu wählen, dass sie sowohl den gestalterischen Anforderungen als auch den technischen Vorgaben entsprechen.
Beim Blick auf 2026 erwartet Markus ein stärkeres Bewusstsein für Qualität, Ökologie und Materialwirkung. Der Preis bleibt relevant, aber nicht allein entscheidend.
«Viele erkennen, dass nachhaltige Lösungen langfristig wirtschaftlicher sind und gleichzeitig ein besseres Raumklima schaffen.»
Die grösste Entwicklung sieht er in individuellen Lösungen und neuen Oberflächentechniken, die Gestaltungsspielräume erweitern.
Kurz gesagt:
2026 wird ein Jahr, in dem fundiertes Wissen und gute Beratung noch wichtiger werden.
Tipps, die wir gerne weitergeben
Es geht nicht darum, umfangreiche Ratgeber zu schreiben, sondern die Dinge weiterzugeben, die uns dieses Jahr immer wieder begegnet sind:
- Früh hinschauen lohnt sich
Algen, feine Risse, Kreidung: kleine Symptome an deiner Fassade, die grosse Kosten verhindern können, wenn du rechtzeitig handelst.
- Material schlägt Modetrend
Wer langfristig denkt, setzt auf hochwertige mineralische Systeme, Silikatfarben oder stabile Holzschutzsysteme.
- Zeitfenster sind entscheidend
Gute Projekte brauchen Vorlauf, gutes Wetter und abgestimmte Gewerke.
Kurzfristig ist anstrengend und oft teurer.
- Kosten hängen fast immer am Untergrund
Eine schöne Farbe kostet wenig.
Ein schlechter Untergrund kostet viel.
Ausblick 2026: ein Jahr, auf das wir uns freuen
2026 wird ein besonderes Jahr für uns.
Einerseits, weil neue Techniken, neue Materialien und neue Kund:innenanfragen auf uns zukommen.
Aber auch, weil wir einen besonderen Anlass haben:
Hannes feiert sein 20-jähriges Jubiläum als Inhaber bei Maler Nussbaumer.
Dazu gibt es im Januar schöne Einblicke und Geschichten aus zwei Jahrzehnten HNdwerk.
Aber auch Serafino blickt optimistisch in die Zukunft. Er möchte die Deko-Spachteltechnik in Betonoptik stärker anwenden, weil Strukturen und Nuancen Räume komplett verwandeln können. Und wenn er an die nächsten fünf Jahre denkt, bleibt er realistisch und positiv:
«Roboter werden uns nicht ersetzen. Materialien entwickeln sich weiter und Nachhaltigkeit wird noch wichtiger. Unser HNdwerk bleibt persönlich.»


Danke
Danke an alle Kundinnen und Kunden, die uns dieses Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben.
Danke an unsere Partnerbetriebe, die mit uns sauber, zuverlässig und lösungsorientiert zusammengearbeitet haben.
Und danke an unser Team! An alle, die 2025 zu diesem Jahr gemacht haben.
Wir sind bereit für 2026.
Und wenn du ein Projekt planst:
Melde dich früh.
Wir begleiten dich von Herzen gern!


